Beziehung statt Erziehung

Kommunikation statt Dressur

Wertschätzung statt Manipulation

Im ganzen Zusammenleben mit unseren Hunden geht es eigentlich kurz und knapp gesagt um fünf Dinge

  • Wer bewegt wen
  • Wer kann wen stoppen
  • Ressourcen jeglicher Art kontrollieren
  • Nähe und Distanz (Klärung der Respektebene)
  • Soziales und körperbetontes Spiel

Wenn man dies kann, ist das Zusammenleben schon fast geklärt. Aber das wäre ja zu einfach. M.E. machen diese Punkte ungefähr 60 Prozent aus. Danach folgt die Individualität jedes Hundes, angefangen bei seiner Genetik, Umweltprägung, Geschlecht, Intakt oder Kastriert, Charakter, Schwächen, Stärken, Krankheiten usw. Diese Eckpunkte und die Persönlichkeit des Besitzer müssen mit einbezogen werden, um eine Gesprächsbereitschaft und somit eine gelungene Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu erhalten.

Mir sind dabei die Grundbedürfnisse, die sehr individuell sein können, des Hundes wichtig. Deswegen ist mein Kredo „Die größtmögliche Freiheit für den Hund in dem von uns gesteckten Radius und aufgestellten Regeln“.

Vermittelt wird vor allem die korrekte Körpersprache, denn Hunden ist das gesprochene Wort letzten Endes erst einmal egal. Wird die Körpersprache richtig angewandt, ist es ein leichtes das jeweilige verbale Kommando dem Hund verständlich beizubringen.

Am Anfang der Beziehungsumstellung werden wir nicht umhin kommen, dem Hund Grenzen zu setzen. Denn vor der großen Freiheit steht die Einschränkung. Wie Grenzen gesetzt werden, hängt vom jeweiligen Hund ab. Ziel hierbei ist es die Einschränkungen schnellstmöglich wieder abzubauen, um eine feine und nachhaltige Kommunikation mit ihren Hund zu erhalten.

Dafür stehe ich mit meiner Arbeit:

  • mit klarer Kommunikation zum Erfolg
  • Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Hund im sozialen Kontext
  • die größtmögliche Freiheit für den Hund
  • einen verlässlichen Sozialpartner im Alltag (und damit meine ich beide Parteien)
  • eine Wertschätzung und einen respektvollen Umgang für beide Seiten
  • soziales Spiel welches beiden Seiten Spaß macht
  • Fährtenarbeit, Fahrrad fahren, Ball werfen, Beute- und Zerrspiele, Scootern sind sinnvolle Beschäftigungen für den Hund WENN die Beziehung stimmt!!!

Dafür stehe ich mit meiner Arbeit nicht:

  • wer nur denkt, es liegt am Hund, der ist bei mir grundverkehrt
  • es wird ohne Bestechung am Hund gearbeitet
  • ich verwende keine Clicker, Halti, Erziehungsgeschirre oder sonstige Hilfsmittel
  • es gibt keinen Hundeplatz etc. der einem eine Pseudosicherheit vermittelt
  • ich bin keine klassische Hundeschule, ich coache Menschen die Probleme im Zusammenleben mit ihren Hunden haben

Den Blickwinkel zu ändern, fällt nicht immer leicht. Sich selbst zu reflektieren im Zusammenleben mit den Hund ist fast unmöglich. Gerne möchte ich Ihr Vermittler in Sachen Mensch-Hund-Beziehung sein. Schauen Sie mit mir gemeinsam durch meine Brille, um wieder einen klaren Blick für das Wesentliche zu bekommen.